Leistungsspektrum und Begriffserklärungen

Brustwandtumoren

Bei Brustwandtumoren handelt es sich in ca. 39 % der Fälle um bösartige (maligne) Tumoren, die in der Brustwand entstehen. In ca. 35 % handelt es sich um gutartige (benigne) Tumoren, die in der Brustwand entstehen und in ca. 26 % der Fälle um Tumoren, die ihren Ursprung nicht in der Brustwand haben (sekundäre Tumoren).

Einengung der Luftröhre

Eine Verengung der Luftröhre (Trachealstenose) kann angeboren oder erworben sein, vor allem durch Krebsgeschwüre, Narbenbildung und gutartige (meist entzündlich bedingte) Wucherungen.

Erkrankungen des Mediastinums/Mediastinaltumoren

Als Mediastinum (zu deutsch: Mittelfellraum) bezeichnet man den Raum zwischen den Lungen.

Das Mediastinum wird nach vorne durch das Brustbein, oben durch den Hals, nach unten durch das Zwerchfell sowie durch die Wirbelsäule und die Rippen begrenzt.

Als Tumor des Mediastinums bezeichnet man alle Geschwulste und Neubildungen, die von Geweben ausgehen, die sich im Mediastinum befinden.

Lungenemphysem

Das Lungenemphysem ist eine Erweiterung und Zerstörung der endständigen Lufträume. Das Lungenemphysem ist charakterisiert durch die Abnahme der Gasaustauschfläche und der Dehnbarkeit der Lunge.

Lungenkrebs

Lungenkrebs ist weltweit und auch in Deutschland die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung des Mannes. Bei der Frau steht Lungenkrebs nach Brustkrebs und Dickdarmkrebs an dritter Stelle der bösartigen Erkrankungen.

Lungenmetastasen

Lungenmetastasen sind Absiedlungen (Tochtergeschwülste) von Tumoren, die sich außerhalb der Lunge gebildet haben.

Häufig sind Lungenmetastasen ohne Symptome (Krankheitszeichen), gelegentlich kommt es jedoch Beschwerden.

    Lungentumoren, gutartig

    Ca. 1 % der Lungentumoren sind gutartig (benigne). Die gutartigen Lungentumoren können von allen in der Lunge vorkommenden Zelltypen abstammen.

    Pleuraergüsse

    Der Begriff Pleuraerguss bezeichnet die Ansammlung von Flüssigkeit in der Brusthöhle, also zwischen der inneren Wand des Brustkorbs und der Lunge.

    Pleuramesotheliom

    Das Pleuramesotheliom ist ein bösartiger Tumor des Rippenfells. Die Häufigkeit in Deutschland beträgt 1,1 pro 100.000 Einwohner. Es wird geschätzt, dass die Häufigkeit sich innerhalb der nächsten 20 Jahre verdoppelt.

    Pneumothorax

    Unter einem Pneumothorax versteht man das Ansammeln von Luft neben der Lunge. Je nach Ursache unterscheidet man verschiedene Formen des Pneumothorax.

    Rippenfellerkrankungen

    Unter dem Überbegriff Rippenfellerkrankungen finden sich sowohl entzündliche, infektiöse als auch tumorbedingte Veränderungen des Rippenfells oder des Rippenfellraumes (Raum zwischen Rippen- und Lungenfell).  

    Schweißhände/Schweißachseln

    Die Hyperhidrose ist eine Erkrankung, die durch ein übermäßiges Schwitzen charakterisiert ist. Sie kommt etwa bei 1 % der Bevölkerung vor.

    Thymom/Myasthenie

    Thymome sind seltene bösartige Tumoren und repräsentieren etwa 0,2–1,5 % aller Malignome.

    In etwa 50 % der Fälle ist die Ursache für einen Tumor im vorderen Mediastinum ein Thymom. 10–15 % der Patienten mit Myasthenia gravis weisen ein Thymom auf.

    Trichterbrust

    Als Trichterbrust (Pectus excavatum) bezeichnet man eine Deformität des vorderen Brustkorbs, bei der durch Veränderungen der Knorpelverbindung zwischen Brustbein und Rippen das Brustbein auffällig nach innen steht.

    Kontaktdaten

    Krankenhaus 14 Nothelfer GmbH
    Ravensburger Straße 39
    88250 Weingarten

    Telefon +49 (0) 751 406-0
    info @kh-14nothelfer .de