Montag, 29. September 2014

Patiententag Zentrum für Endoprothetik informiert über Gelenkgesundheit

Weingarten (kf) – Zu einem informativen Patiententag hat das Zentrum für Endoprothetik am vergangenen Wochenende in das Krankenhaus 14 Nothelfer eingeladen. Vor neun Monaten hatten sich mehrere regionale Partner aus Orthopädie und Chirurgie zu diesem Zentrum zur Behandlung von Gelenkerkrankungen zusammengeschlossen. Mit im Boot sind neben dem 14 Nothelfer die Praxis Dr. Frei und Dr. Kraemer aus Wangen sowie die Dreiländerklinik und die Sportklinik Ravensburg.
So funktioniert’s: Henry Saad von der Sportklinik Ravensburg, einer der Partner des Zentrums für Endoprothetik, demonstrierte in einem Workshop das Implantieren eines künstlichen Kniegelenkes.
Zutritt erlaubt: Die Besucher des Patiententages nutzten die Gelegenheit, einen Blick in den OP zu werfen.
Informationen direkt vom Experten: Dr. Ayhan Gezgin, leitender Arzt Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten steht den Besuchern Rede und Antwort.

Mitmachen, anfassen, ausprobieren

Unter diesem Motto konnten sich die Besucher des Patiententages über alle wichtigen Themen rund um die Gelenkchirurgie informieren, einen Blick in den Operationssaal werfen, Knie- und Hüftprothesen aus der Schmiede der modernen Medizintechnik unter die Lupe nehmen und sich das alles vom Experten genau erklären lassen. Dabei erfuhr man auch, wie eine Knie-OP eigentlich abläuft. So demonstrierte Henry Saad von der Sportklinik Ravensburg unter vielen neugierigen Augen und mit Hilfe echter chirurgischer Instrumente an einem Modell anschaulich das Implantieren einer Schlittenprothese – eine von mehreren verschiedenen Prothesenarten. Am Ende hieß es: Operation geglückt, "Patient" wohlauf.

Vorträge stießen auf großes Interesse

Mit rund 150.000 Eingriffen pro Jahr zählen künstliche Kniegelenke heutzutage zu den häufigsten Operationen in Orthopädie und Unfallchirurgie, wie Dr. Bertrand Muller von der Dreiländerklinik Ravensburg in seiner Präsentation berichtete. Auf großes Interesse stießen auch die anderen Vorträge von Medizinern aus dem Zentrum für Endoprothetik. "Keine Angst vor der Narkose" lautete etwa das Thema von Matthias Walldorf, Facharzt für Anästhesiologie am Krankenhaus 14 Nothelfer. Und nachdem sein Kollege Dr. Ayhan Gezgin, leitender Arzt Orthopädie und Unfallchirurgie, über Frakturen informiert hatte, widmeten sich Dr. Martin Kraemer und Dr. Patrick Frei aus Wangen allen Fragen rund um das künstliche Hüftgelenk: Wann eine Hüftprothese nötig ist, wie sie eingesetzt wird und wie durch Arthroskopie des Hüftgelenkes – zum Beispiel bei leichter Arthrose oder Knorpelschäden – einer größeren Schädigung vorgebeugt und damit womöglich eine Hüft-OP vermieden werden kann.

Infos und Service

An den Infoständen im Foyer des 14 Nothelfer standen unter anderem Anbieter von Medizin- und Orthopädietechnik dem Publikum Rede und Antwort und stellten Ihre Leistungen vor.

Zwar standen am Patiententag des Zentrums für Endoprothetik natürlich die Gelenke eindeutig im Mittelpunkt, doch es wurde auch der allgemeinen Gesundheit Rechnung getragen. So konnten sich die Besucher vom Pflegepersonal des Krankenhauses 14 Nothelfer kostenlos Blutdruck und -zuckerwerte bestimmen lassen. Auch ein Angebot, das an diesem Tag gerne angenommen wurde.

 

 

 

Kontaktdaten

Krankenhaus 14 Nothelfer GmbH
Ravensburger Straße 39
88250 Weingarten

Telefon +49 (0) 751 406-0
info @kh-14nothelfer .de